Ganz ohne Kontamination von Geruchsträgern werden wir beim Mantrailing kaum auskommen. Entscheidend ist deshalb, dass wir bewusst damit umgehen: Was können wir verhindern, was gezielt nutzen und wovor sollten wir uns hüten?
Das Wichtigste in Kürze
🧦 Mantrailing ist eine Match-to-Sample-Aufgabe. Der Hund soll anhand des Geruchsartikels die dazugehörige Zielperson finden. Dafür braucht er eine möglichst eindeutige Fragestellung.
🧦 Ganz ohne Kontamination geht es in der Praxis kaum. Entscheidend ist deshalb, mögliche Kontaminationen zu bedenken, ihre Bedeutung für das jeweilige Team bei diesem Trail einzuschätzen, abzuwägen und daraus Konsequenzen zu ziehen. Manche können wir verhindern, manche müssen wir akzeptieren und andere setzen wir gezielt für die Lerngeschichte des Hundes ein.
🧦 Geplante Kontamination kann ein wertvoller Bestandteil des Trainings sein. Bei der Übung „Ausschluss am Start“ nutze ich sie beispielsweise bewusst, damit der Hund lernt, den Individualgeruch einer am Start anwesenden Kontaminationsperson von dem der gesuchten Zielperson auszuschließen.
🧦 Unbekannte Kontaminationen bergen dagegen ein Risiko: Bei Geruchsgegenständen aus der Umwelt – beispielsweise einem Einkaufswagen – können mehrere unbekannte menschliche Gerüche und die dazugehörigen Spuren vorhanden sein. Dann können auch andere Strategien als Match-to-Sample zur richtigen Zielperson führen.
🧦 Dass der Hund die Zielperson findet, beweist deshalb nicht automatisch, wie er die Aufgabe gelöst hat. Für mich gehört zu gutem Mantrailing-Training, Aufgaben so zu gestalten, dass ich die Lernerfahrung möglichst gut einschätzen kann.
🧦 Beim Mantrailing als Enrichment steht für mich die positive Bilanz des Erlebnisses im Mittelpunkt. Nur weil unsere Hunde eine zusätzliche Schwierigkeit bewältigen können, müssen wir sie ihnen nicht ohne guten Grund zumuten.
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Treffen sich drei Hunde auf der Hundewiese.
„Hey Fiffi“, fragt Bello, „was hast Du denn am Wochenende gemacht?“
„Ach, wir waren beim Mantrailing“, sagt Fiffi.
„Ich auch!“, sagt Emma.“
„Aber stellt Euch vor, was mir am Sonntag passiert ist“, sagt Bello aufgeregt. „Ich habe eine Socke vor die Nase bekommen, auf der ich zwei verschiedene Menschen riechen konnte. Zum Glück gab es nur von einem dieser Menschen eine Spur. Also konnte ich sofort loslegen.“
„Ach, das kenn ich auch“, sagt Emma betrübt. „Aber ich hatte nicht so viel Glück wie Du. Auf meiner Socke waren auch zwei verschiedene Menschengerüche drauf, aber es gab auch von beiden eine Spur von dem Ort weg. Ich hab echt nicht gewusst, wen ich suchen soll.“
„Ach, das ist doch ganz einfach“, sagt Fiffi augenzwinkernd. „Wenn ich in so einem Fall nicht weiß, wen ich suchen soll, nehme ich einfach den, bei dem es sich letztes Mal richtig gelohnt hat.“
Was hier zunächst lustig klingt, ist tatsächlich ziemlich ernst. Wir erwarten vom Hund eine eindeutige Antwort auf eine Frage, die wir ihm möglicherweise gar nicht eindeutig gestellt haben.
Mantrailing ist eine Match-to-sample-Aufgabe
Das Letzte, was wir beim Trailen wollen ist, dass ein Hund am Start frei entscheidet, welche Person er sucht, so wie Fiffi es stolz erzählt. Die Aufgabe besteht ja darin, exakt die Person zu suchen, deren Individualgeruch wir ihm mit dem Geruchsträger präsentieren.
Einer der wichtigsten Schritte ist daher, dem Hund das Match-to-Sample-Prinzip dieser Aufgabe zu vermitteln. Das Prinzip ist eigentlich simpel: Zu einem vorgegebenen Muster soll das passende Gegenstück gefunden werden.
Und dafür braucht es in erster Line eindeutige Geruchsartikel.
Der Geruchsträger ist die einzige Verbindung zwischen Hundenase und Zielperson!
Peter Keller
Dem Geruchsträger, also dem „Sample“ kommt daher eine tragende Rolle beim Trailen zu. In meinem Buch nenne ich ihn den „oft verkannten Hauptdarsteller“. „Oft verkannt“ deswegen, weil ich selbst erlebt habe, wie beiläufig und teils sorglos mit ihm umgegangen wird.
Ganz ohne Kontamination: Unrealistisch.
Zugegeben, da wo ich mit Mantrailing begonnen hatte, wurde nicht sehr sorgfältig mit dem Geruchsträger umgegangen. Daher war mein Bewusstsein bezüglich Kontaminationen recht wenig ausgeprägt. Bei Peter Keller wurde das dann ganz anders. Da habe ich dann das Ausmaß der Bedeutung des Geruchsträgers und dem Umgang mit ihm erfasst. Und als ich dann selbst als Trainerin tätig wurde, habe ich sehr großen Wert auf die Qualität des Geruchsträgers im Training gelegt. Und ja, da sprach ich anfangs auch vom „unkontaminierten“ Geruchsträger. Nun, das ist und bleibt ein Wunschtraum, in der Realität ist das für uns kaum machbar. Selbst die neu gekaufte Tüte kann bereits durch Produktion, Transport, Bereitstellung um Geschäft, Kaufvorgang und Lagerung daheim kontaminiert sein.
Was also bleibt ist der Ansatz, ein Bewusstsein für die Kontamination von Geruchsträgern zu schaffen. Ein Bewusstsein darüber, wie wir Kontaminationen einordnen, aktiv nutzen oder aber möglichst vermindern können.
Aber zunächst mal, wo können wir uns überall Kontaminationen einfangen? Wie kommt es also dazu, dass Emma, Fiffi und Bello Socken mit mehr als einem menschlichen Geruch drauf vor die Nase bekommen?
Bei der Gewinnung des Geruchsträgers
Bereits bei der Gewinnung im Haushalt der Zielperson besteht großes Kontaminationsrisiko, besonders dann, wenn die Zielperson nicht alleine im Haushalt lebt. Der Schal an der Garderobe unter dem Mantel eines Familienmitgliedes… ist kontaminiert. Die berühmte Socke aus dem Wäschekorb der Familie… ist kontaminiert. Die Frühstückstasse, die die/der Partner*in aus der Spülmaschine in den Schrank geräumt hat… ist kontaminiert.
Das Gemeine bei diesen Kontaminationen: Es könnte an dem Ort, an dem trainiert wird, tatsächlich auch Spuren dieser Personen geben. Das Gute: Das läst sich im Großen und Ganzen durch Fragen klären.
Durch den Behälter/Tüte
Sobald eine Tüte/Glas/Dose mehrfach genutzt wird, haben wir das Problem mit der Kontamination. Dass auch neue Tüten nicht komplett ohne menschlichen Geruch sind, ist zwar klar, aber die Wahrscheinlichkeit, dass es dazu auch Spuren vor Ort gibt, ist gering. Wenn eine Tüte im Rahmen des Trainings mehrfach genutzt wird, dann trägt sie sicher den Geruch der Trailer und mit hoher Wahrscheinlichkeit gibt es Spuren vor Ort.
Gerade bei Gläsern und Dosen stehen wir vor der Herausforderung, dass wir sie zwar mit haushaltsüblichen Mitteln sauber bekommen… aber nicht zwingend auch die Reste von menschlichem Geruch zuverlässig entfernen können.
Ich habe mich in meinem Training für folgende Lösung entschieden:
Für die Qualität des Behälters, in dem der Geruchsträger präsentiert wird, ist in meinem Training die Bezugsperson verantwortlich. Sie bringen in der Regel ihre eigenen neuen unbenutzten Tüten mit und lassen sich den Geruchsträger von der Zielperson in die Tüte legen. Nach dem Trail kann die Tüte dann weiterverwendet werden, je nach Größe im Kosmetikmülleimer oder auch als Kotbeutel.
Wer neue Tüten will, nimmt neue Tüten. Wer keinen Plastikmüll erzeugen will, nimmt keine Tüten und wählt für den eigenen Hund eine andere Lösung. Häufig bringen die Zielpersonen ihre Geruchsträger bereits in eigenen, neuen Tüten mit. Ob die dann vom Trailer genutzt werden, ist die eigene Entscheidung.
Im Umgang mit dem Geruchsträger
Das ist eine der größten Kontaminationsquellen und gleichzeitig die, auf die wir den größten Einfluss haben.
Denn auch wenn die Tüte neu und der Geruchsträger vernünftig gewonnen wurde, ist er nach der ersten Nutzung durch das trailende Team durch dessen Geruch kontaminiert. Ein weiterer Einsatz desselben Geruchsträgers ist nur für dasselbe Team akzeptabel.
Aber auch viele gut gemeinte Handlungen verursachen eine Kontamination: das hilfsbereite Angebot von anderen Teilnehmer*innen „Ich halte ihn gerne für Dich, bis Du fertig bist“ aber auch das Präsentieren des Geruchsträgers durch Dritte…
Unnötige Kontamination: Verhindern!
Jetzt könnte man natürlich resigniert die Schultern zucken:
- Dann ist es doch eh egal …..
- Und außerdem muss der Hund schließlich auch lernen, damit umzugehen.
Immerhin zeigen uns die Hunde ja, dass sie es können. Ja, der Hund kann das, keine Frage. Dennoch sehe ich den Umgang mit den Kontaminationen tatsächlich anders.
Zum ersten Punkt: Nein, mir ist es nicht egal. Ich möchte jede Kontamination, die ich verhindern kann, auch wirklich verhindern.
So wie ich möglichst viele Regentropfen auf meiner Brille verhindern möchte, weil sie mir die klare Sicht verzerren. Natürlich kann ich mich auch mit einigen Regentropfen auf der Brille ausreichend orientieren und komme an. Aber weniger anstrengend ist es, wenn ich durch eine Kopfbedeckung oder einen Schirm die Menge an Regentropfen, die auf meine Brille kommen können, reduziere.
Was heißt das jetzt konkret?
Bevor jemand anderes als Zielperson oder Trailer*in den Geruchsträger in die Hand nehmen will – gedanklich stoppen – und prüfen:
„Ist das wirklich notwendig? Kann ich das, was ich erreichen möchte, nicht auch anders erreichen? Ohne den Geruchsträger anzufassen“
Und meistens geht es.
Wenn die Teilnehmer*innen ein Bewusstsein für den Umgang mit dem Geruchsträger erlangt haben, langt man nicht mehr so schnell hin.
Und wenn Trainer*innen einem Team den Geruchsträger präsentieren, dann kann man auch das hinterfragen, ob die trailende Person den Geruchsträger nicht selbst präsentieren kann. Und falls nein, ob Veränderungen des gesamten Ablaufs vor und am Start nicht sogar langfristig günstiger wären… oder ob man den Geruchsträger vielleicht auf einfach von Zielperson oder Trailer*in auf den Boden legen lässt…
Immerhin müssen die Hunde ja bei jedem Trail bereits den Geruch ihrer Bezugsperson „ausblenden“. Das kann ich nicht verhindern. Da muss ich ihnen nicht noch zumuten, dass sie das auch stets mit einem zweiten Geruch machen müssen, obwohl ich diese Kontamination verhindern könnte.
Und zum zweiten Punkt: Die Lerngeschichte des Hundes im Umgang mit kontaminierten Geruchsträgern plane ich lieber gezielt.
Geplante Kontamination: Unbedingt!
Für diese Lernerfahrung lass ich im Training einen Geruchsträger bewusst kontaminieren und lege dem Hund einen Trail zur Übung „Ausschluss am Start“.
Dabei vermittle ich dem Hund: „Wenn auf dem Geruchsträger mehr als ein menschlicher Geruch drauf ist, dann verfolge nicht die Spur der Person, die am Start anwesend ist.“
So geht die Übung: (Siehe Bild)
- Die ausgewählte „Kontaminationsperson“ (=KP, im Bild pink) fasst unmittelbar vor dem Trail den Geruchsartikel der Zielperson (ZP im Bild grün) an.
- Dann wird dieser bewusst kontaminierte Geruchsartikel dem Trailteam übergeben
- ZP und KP gehen gemeinsam vom Start zu einem Punkt X.
- Dort trennen sie sich: ZP bewegt sich zum Zielort, KP bewegt sich auf einem anderen Weg zurück zum Start
- Zurück am Start: KP steht am Start in unmittelbarer Nähe des Hundes. Der Hund darf beim Start auch direkt zur KP gehen und den Geruch für den Abgleich aufnehmen
- Am Punkt X des Trails wird der Hund eine Entscheidung treffen.
Und wie gesagt, ich übe das mit dem Hund, bevor ich von ihm das Beherrschen dieser Aufgabenstellung schon abverlange. Ich lasse ihn ganz bewusst die gewünschte Erfahrung machen.
Also gestalte ich diese Übung beim ersten Mal auch so, dass dieser Hund mit der größtmöglichen Wahrscheinlichkeit auch die gewünschte Spur verfolgt und dann bei der ZP ankommt und seinen Jackpot erhält. Die Spur der ZP darf also zu Beginn ganz bewusst leichter sein.
Und ich sorge ganz gezielt dafür, dass der Hund beim Weg an den Start und am Start selbst den Geruch der KP in die Nase bekommen kann.
Im Verlauf der Ausbildung kann ich den Schwierigkeitsgrad dieser Übung bewusst durch unterschiedliche Stellschrauben erhöhen:
- die KP erst später laufen lassen, so dass ihre Spur frischer ist
- eine dem Hund bekannte KP und eine dem Hund unbekannte ZP nehmen
- mit der Trainer*innenspur variieren – z. B. mal mit der KP mitgehen
- mehrere KP einsetzen, die dann am Start anwesend sind
Unbekannte Kontamination: Risiko!
Ich setze geplant kontaminierte Geruchsartikel also ganz bewusst ein. Damit kann ich das Szenario passend für das Team gestalten, weil ich an den Stellschrauben gezielt drehen kann.
Ganz anders sieht das aus, wenn ich Geruchsartikel mit unbekannter Kontamination nehme. Und damit kommen wir zu meiner Nicht-Lieblingsgeruchsartikelgruppe: Den Geruchsgegenständen aus der Umwelt.
Nehmen wir den Stein, das auf dem Boden liegende Blatt, das Straßenschild …
Fakt ist, dass alle diese GA
- kontaminiert sein können
- aber nicht müssen
Fakt ist aber auch, dass für den Fall, dass der GA kontaminiert ist, es auch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Spur vor Ort gibt, da wir ja das mit dem Beamen auch nach 60 Jahren leider immer noch nicht hinbekommen haben.
Warum das ein richtig großes Problem sein kann, möchte ich am Beispiel des so spektakulären und beliebten Einkaufswagen als Geruchsträger erklären.
Die ZP fasst also am Einkaufswagen den Griff an und der Trail wird gelegt. Der Hund wird dann zum Einkaufswagen geführt und soll da anriechen.
Schauen wir mal gezielt auf diesen Einkaufswagen als Geruchsträger:
- Am Einkaufswagen befinden sich ziemlich sicher auch andere menschliche Gerüche (KP) (Es ist ein Einkaufswagen!)
- die Menge der meisten KP-Gerüche ist vermutlich größer als die der ZP (außer die ZP ist vorher eine realistische Zeit mit dem Wagen durch den Laden gelaufen)
- Mit großer Wahrscheinlichkeit gibt es zu den KP-Gerüchen jeweils auch Spuren vom Ort weg (es sei denn, die stehen alle noch rund um das Einkaufswagendepot)
- der ZP-Geruch ist in diesem Versuchsaufbau meistens der frischeste (es sei denn, man geht das Risiko ein und lässt den Einkaufswagen mit einer weiteren KP auf unbestimmte Zeit nochmal im Laden verschwinden)
- die Spur der ZP vom Einkaufswagen weg ist von den vorhandenen Gerüchen in der Regel die frischeste (es sein denn, … genau… man geht das Risiko ein und lässt den Einkaufswagen mit einer weiteren KP auf unbestimmte Zeit nochmal im Laden verschwinden)
- die ZP ist häufig eine dem Hund bekannte Person mit einer Historie an positiver Verknüpfung (Jackpot), wohin die KP eher unbekannte Personen sind
Kommt der Hund nach dem Anriechen am Griff des Einkaufswagens bei der Zielperson an, können wir dann in Jubel ausbrechen, weil der Hund diesen schweren Geruchsträger erfolgreich gemeistert hat?
Ja – und nein. Ja, wir können jubeln, weil der Hund eine großartige Leistung erbracht hat. Nein, weil wir nicht wissen, ob er die Aufgabe ausschließlich durch das Match-to-sample-Prinzip gemeistert hat.
Denn in den allermeisten Fällen führt bei diesem Aufbau auch das Verfolgen der frischesten Spur, oder der gut positiv verknüpften Spur einer bekannten ZP, oder der Spur zum dem frischesten Geruch auf dem Geruchsträger zur ZP.
Und damit kaufen wir uns mit dem Einkaufswagen im schlimmsten Fall einen Kuckuck, den wir mit jeder Wiederholung solcher Aufgaben großziehen. Wir präsentierem dem Hund geradezu die Strategie, dass die frischeste oder bekannte Spur zum Ziel führt.
Und das ist so gar nicht mit Match-to-Sample vereinbar. In dem Fall, haben wir dem Hund keine eindeutige Frage gestellt. Und anhand der gegebenen Antwort können wir die zugrundeliegende Strategie nicht zweifelsfrei erkennen.
Mein Fazit
Denk nochmal zurück an die drei Hunde vom Anfang: Bello konnte mit seinem kontaminierten Geruchsartikel den Trail eindeutig aufnehmen. Emma hingegen wusste nicht, wen sie suchen sollte. Und Fiffi? Der hat sich einfach eine eigene Strategie zurechtgelegt.
Wir kommen beim Trailen nicht drumherum, uns mit kontaminierten Geruchsträgern auseinanderzusetzen.
Bei unbekannten Kontaminationen können nämlich auch andere Strategien als Match-to-Sample zur richtigen Zielperson führen – und genau darin liegt das Risiko.
Mit geplanten Kontaminationen können wir wunderbar kleinschrittig die Lerngeschichte gestalten.
Unnötige Kontaminationen verhindern wir einfach, und wenns dann doch passiert, ja – shit happens – dann ist das auch kein Grund zur Resignation. Dann überlegen wir, was diese bekannte Kontamination in dieser Situation bedeutet (gibt es Altspuren? Ist die Person vor Ort?). Und ob das für diesen Hund für uns akzeptabel ist (wie es beispielsweise für Bello war) oder ob wir eine andere Lösung für das Problem finden müssen.
Beim Trailen als Enrichement soll das Erlebnis des Trails für den Hund eine positive Bilanz haben. Wir müssen es ihm durch unnötige Kontaminationen beispielsweise durch Trainer*innen nicht unnötig schwer machen.
Denn nur, weil unsere Hunde etwas können, müssen sie es nicht zwangsläufig auch müssen.