„Mal eben.“ „Nur kurz.“ „Eigentlich ganz einfach.“
Tja. Und plötzlich zieht eine kleine Frage große Kreise. Oder entwickelt gleich diverse Tentakel. 🐙
Mein August hatte davon einiges zu bieten.
Time to shine … es kommt drauf an. ✨
INNsider Mantrailing Training
Mantrailing lokale Trainingsgruppen - oder der Tanz mit der Krake 🐙
Im August ist Sommerpause. Also hatte ich Zeit für was anderes, und so tanzte ich mit der Krake 🐙.
Dazu muss ich etwas weiter ausholen. Im Februar diesen Jahres fragte mich eine Mantrailing-Abokundin, ob ich ihr nicht einfach die Historie ihrer Buchungen und die Abrechnung der Aboguthaben in eine Excel-Tabelle kopieren könnte. Damals wusste ich es noch nicht, aber das war die Geburtsstunde der Krake 🐙.
Denn in mir ratterte es schon, dass das doch ein schöner Service für alle meine Abokund*innen wäre. Dann allerdings vollautomatisch. Datenschutzkonform. Und unter Berücksichtigung aller meiner Regelungen mit Storno, Ausfall, Absagen, Übertrag in den Folgemonat, Bezahlung mit TrailMarken und Trailtalern oder auf Rechnung oder Bar …
Also ein richtiges Projekt. Und ich gebs offen und ehrlich zu, dass ich sowas liebe. Meistens jedenfalls. Mit der Krake 🐙 war das dann doch eine eigene Geschichte.
Wer oder was ist nun also „die Krake“🐙?
Es ist der Spitzname meines Abrechnungssystems für meine Abokund*innen. Ein System, das Daten aus meinem Buchungssystem verarbeitet und am Ende eine große Master-Excel-Tabelle für mich und je eine kleine für jede*n Abokund*in erzeugt. Vollautomatisch. Also fast. Denn die Krake 🐙 braucht Pflege, damit sie das tun kann, was sie tun soll.
Im Februar nahm das Projekt seinen Anfang, im März wurde daraus immer mehr ein richtiges System.
Eine große Herausforderung: Meine eigene „Kulanz-Regelung“ berechenbar zu machen. Ja, ich gebs zu, man könnte so ein Mantrailing-Abo auch sehr einfach aufziehen. „Einfach“ kann aber meinen Sinn für Fairness nicht darstellen.
Und gleichzeitig gilt: Fairness ist nicht willkürlich.
Genau da wurde es spannend. Denn meine Kulanz gab es bis dahin vor allem in meinem Kopf. Ich wusste schon, wann ich etwas als fair empfand und wann ich jemandem entgegenkommen wollte. Aber ich bin nicht gut in Kopfrechnen und hatte irgendwann den Überblick verloren, weil diese Kulanz nirgends wirklich fixiert war.
Also musste aus dem schwammigen Begriff „Kulanz“ etwas werden, das sich festhalten und berechnen lässt. So entstand niegelnagelneu das Kurzzeitguthaben. Ein Guthaben, das unter bestimmten Bedingungen entsteht, eine bestimmte Zeit zur Verfügung steht und dabei altert.
Und schon kam die nächste Frage: Ab wann darf dieses Guthaben eigentlich altern?
Denn bisher wissen meine Kund*innen noch gar nicht, dass es dieses Kurzzeitguthaben gibt. Es wäre für mich nicht fair, eine neue Regelung rückwirkend anzuwenden, die ich selbst gerade erst klar definiert habe.
Also darf die Krake 🐙 das Kurzzeitguthaben zwar schon kennen und berechnen. Altern darf es erst, wenn auch meine Kund*innen wissen, nach welchen Regeln es funktioniert.
Und plötzlich musste ich meine eigenen Regeln sehr viel genauer formulieren. Was passiert wann? Welche Konsequenz soll daraus entstehen? Was kann die Krake 🐙 selbst berechnen? Und an welchen Stellen möchte ich weiterhin selbst entscheiden?
Denn Fairness bedeutet für mich auch, dass nicht jede Situation gleich behandelt werden muss. Unterschiedliche Lösungen brauchen aber nachvollziehbare Gründe.
Also braucht es eben … genau, eine Krake 🐙.
Im April war sie fertig und lieferte schon schöne Ergebnisse im Langzeittestlauf.
Und dann kam der Juni. Die erste Hitzewelle und damit ein Ausfall nach dem anderen… und ein vorzeitiges Pausieren der Abos. Und meine Krake 🐙 war nicht mehr funktionell. Sie hatte keinen Pausenknopf.
Sie konnte die Sommerpause nicht sauber abbilden. Während der Pause sollten bestimmte Guthaben schließlich nicht einfach weiter altern.
Frustriert hab ich mich nicht weiter um die Krake gekümmert und ärgerte mich schon über die vielleicht umsonst investierte Zeit.
Nun, der August stellte wieder Kapazität für die Krakenpflege 🐙 bereit.
Also hab ich das System nochmal überarbeitet, so dass es jetzt im nächsten Test läuft. Und dabei musste ich erkennen, dass acht Wochen locker reichen, um die technische Umsetzung der eigenen Abrechnungsstruktur nicht mehr klar im Kopf zu haben.
Warum hatten wir diesen Umweg nochmal eingebaut? Welche Regel steckte dahinter? Warum kommt nicht B raus, wenn ich A eingebe? Und warum steht in dieser Spalte plötzlich #BEZUG!?
Damit war klar: Die Krake 🐙 braucht eine Pflegeanleitung.
Eine Pflegeanleitung, in der festgehalten ist, wie sie aufgebaut ist, welche Regeln wo wirken, warum bestimmte Umwege nötig sind und wo ich nachschauen muss, wenn sie plötzlich etwas anderes macht als erwartet. Und warum man an vermeintlich überflüssigen Tentakeln besser weder zieht noch sie einfach entfernt. 🐙
Die Krake 🐙 hat mir zu vielen Erkenntnissen verholfen:
🐙 Regeln, die nur im Kopf sind, fallen einem irgendwann auf die Füße. Autsch.
🐙 Fairness berechenbar zu machen ist möglich. Auch für Excel. Wenn man sich entsprechende Regler einbaut, die man selbst bedient.
🐙 Bedingte Formatierung ist was Wunderbares, um zu sehen, wann die Krake Futter braucht.
🐙 Ich muss nicht jede Excel-Formel verstehen. Ich muss verstehen, was mein System tut, warum es das tut und ob das Ergebnis plausibel ist.
🐙 Ich habe viel über Excel gelernt. Bis zu dem Punkt, an dem ich entschieden habe, die von ChatGPT erstellten Formeln nur noch anzuwenden und das Zustandekommen des Ergebnisses zu verstehen. Die Formel selbst darf die Krake behalten.
🐙 Es ist nie zu spät, in Word endlich die Formatvorlagen zu bearbeiten.
🐙 Ohne ChatGPT hätte ich diese Aufgabe nicht lösen können. Aber ChatGPT konnte mir meine Regeln nicht abnehmen. Damit das Tool die Krake 🐙bauen konnte, brauchte es eindeutige Regelungen von mir. Ich musste erst einmal selbst genau wissen, was wann passieren soll.
🐙 Wenn die Krake funktioniert, dann läuft sie komplett ohne KI. Die Berechnungen laufen in Excel und den Transport zwischen den Datenquellen übernimmt mein Automatisierungstool Make (ohne KI im Filter). Aber als Diagnosetool ist dann ChatGPT sehr hilfreich
… meine Kundin hat übrigens immer noch keine Excel-Datei von mir.
Dafür habe ich inzwischen eine Krake samt Pflegeanleitung. 🐙
Die Seminarpause geht zu Ende
Nach der Sommerpause gehts gleich mit Vollgas wieder los. Nicht nur das reguläre Training startet, sondern auch die Seminarwochenenden nähern sich. Rechnungen sind zu schreiben. Begleitende Kursinhalte freizuschalten.
Im Oktober darf ich neue Trainerinnen kennenlernen, die meine Fortbildung ohne Hund zur Hospitation nutzen. Natürlich macht mein Herz einen großen Hüpfer, weil auch mein Buch ein Wegbereiter für diesen Schritt war.
Train the Trainer
Podcast und Blog:
Wenn der Weg das Ziel ist
Ende Juli habe ich einen Online-Workshop bei Dr. Ute Blaschke-Berthold besucht. Eine der Kernbotschaften des Wochenendes war ganz in meinem Sinne:
„Der Weg ist das Ziel.“ Der Zweck heiligt nicht die Mittel.
Aber was passiert, wenn ich diesen Gedanken konsequent weiterdenke und auf meine eigene Arbeit anwende?
Tja. Dann wird aus einem zustimmenden Nicken plötzlich eine ziemlich unbequeme Frage:
Wie sieht es eigentlich mit meinem Vorgehen aus, Hunden beim Mantrailing das spurtreue Arbeiten beizubringen, die eigentlich anders veranlagt sind?
Diese Frage hat mich nicht mehr losgelassen. Denn wenn Wohlbefinden tatsächlich mein Wegweiser sein soll, muss ich meine eigene Arbeit an genau den gleichen Maßstäben messen, die ich an andere anlege.
Also habe ich genauer hingeschaut, abgewogen und mich gefragt, was alles in die Waagschale gehört.
Daraus entstanden im August ein neuer Blogartikel und eine Podcastfolge.
Und die Antwort?
Du ahnst es vermutlich schon:
Es kommt drauf an … 🧚♀️
Artikel für die kommende SitzPlatzFuss Sonderausgabe
Im August hat mich die SitzPlatzFuss um einen weiteren Artikel gebeten. Meinen dritten! Aber: Diesmal geht es nicht um Mantrailing.
Auch bei diesem Artikel hätte ich mir die Antwort ziemlich einfach machen können. Hätte schwarz-weiß zeichnen können. Allerdings wurde aus einer scheinbar einfachen Frage beim genaueren Hinsehen eine ganze Reihe weiterer Fragen. Denn je tiefer ich mich mit dem Thema beschäftigt habe, desto weniger wollte ich eine einfache Antwort geben.
Also habe ich verschiedene Perspektiven eingenommen, Bedürfnisse betrachtet, Kriterien gegeneinander abgegrenzt, abgewogen und gegenübergestellt. Herausgekommen ist ein Artikel, der vermutlich ein wenig anders ausgefallen ist, als der Titel zunächst für manche Menschen erhoffen und andere befürchten lässt.
Die Grenze von 15.000 Zeichen war übrigens eine hervorragende Übung in Impulskontrolle. Planen, Filtern, Schreiben, Streichen. Dabei kann ich schon sehr von meiner laufenden Ausbildung „Empathisch Texten“ bei Bianca Fritz profitieren.
Dieser Text beudetet also wieder eine Krake zu zähmen, nur diesmal eine, die aus Wörtern besteht. 🐙
Mehr verrate ich an dieser Stelle noch nicht. Was daraus geworden ist, kannst Du demnächst in der Sonderausgabe der SitzPlatzFuss lesen. Und versprochen: Sobald sie erhältlich ist, werde ich sie hier verlinken.
INNsider Membership 🧚♀️
In meiner Mantrailing-Trainer*innen-Membership tauchen immer wieder Fragen auf, bei denen es eigentlich gar nicht um Mantrailing geht.
Was mache ich, wenn mich etwas im Training mental belastet? Wie gehe ich mit Konflikten in einer Gruppe um? Wie kann ich mich abgrenzen? Und wie kommuniziere ich Probleme, die mir auffallen?
Kurz gesagt: Es geht um Mensch-Mensch.
Natürlich können wir uns in der Gemeinschaft der Trainer*innen zu solchen Fragen austauschen und unsere Gedanken und Erfahrungen beitragen. Aber irgendwann stoßen wir da an unsere eigenen Grenzen.
Deshalb wird Gitti von „Balance mit Hund“ ab jetzt immer mal wieder eine zusätzliche Mastermind für meine Trainer*innen anbieten. Mit ihrem fachlichen Blick auf genau die Themen, bei denen nicht der Hund und auch nicht das Mantrailing die Herausforderung sind.
Damit haben wir für diese Fragen eine kompetente Ansprechpartnerin im Team. Und aus der ersten Session mit ihr haben wir alle bereits ein persönliches Highlight mitnehmen können. ✨
Eben mehr als „nur“ Mantrailing…
IBH Weiterbildung - Dritter Durchgang 2027/2028
Juhuuu … die ersten Anmeldungen für den dritten Durchgang der IBH Mantrail-Trainer*innen-Weiterbildung 2027/2028 trudeln ein. ✨
Und für die Infoveranstaltung im Oktober haben bereits einige Absolvent*innen zugesagt, Rede und Antwort zu stehen.
Ich freu mich drauf! 🤗
✨ Mantrailing als Enrichment ✨
Die INNsider Hundewiese im August
Auch im August blieb es auf der Hundewiese ruhig. Die Hitze und Trockenheit sorgten weiterhin für eine deutliche Buchungsflaute.
Und das Gras? Das war inzwischen eher braun als grün. Seit Juli hatte ich nicht mehr gemäht. Ganz einfach, weil es auf großen Teilen der Fläche schlicht und ergreifend einfach nichts zu mähen gab.
Umso wertvoller waren die Bereiche, in denen die Vegetation noch höher stand. Während ringsherum vieles vertrocknete, boten sie weiterhin Struktur, Schutz und Rückzugsraum für all das, was auf der Hundewiese außer unseren Hunden noch so keucht und fleucht.
Und inzwischen gibt es noch jemanden, den ich dort fast jeden Abend beobachten kann: Fledermäuse. 🦇
Lautlos ziehen sie in der Dämmerung und Dunkelheit ihre Kreise über die Hundewiese.
Im Dunkeln übrigens tatsächlich. Denn Licht habe ich auf der Hundewiese immer noch nicht.
Aber das ist eine andere Geschichte. Und die entwickelt sich frustrierenderweise zu einer erstmal Never Ending Story. 🙈
Mein Buch 🧭
Anfang September bin ich bei der leiben Bettina Kopietz, Hundeschule Hundepfötchen zu Besuch. Und als klar war, dass ich schon mal da bin, entstand die Idee: Dann könnten wir doch in ihrer Hundeschule auch gleich eine Lesung aus meinem Buch mit Meet & Greet machen. 🤗
Also werde ich zum ersten Mal aus „Mantrailing: Mehr als Suchen“ vorlesen und bin schon sehr gespannt darauf.
Ok, aber was, wenn dann jemand ein Foto machen möchte 😦? Ich und Fotos sind so eine Sache. Also muss ich vorher wenigstens noch zum Friseur.
Im August gab es aber auch schon etwas rund um mein Buch, das mir einen großen Hüpfer beschert hat: Auf Amazon ist eine neue Rezension erschienen.
Ich freue mich über jede einzelne Rezension sehr. Auch diese hier hat mich strahlen lassen. ✨
AUSGEZEICHNET Basierend auf 8 Bewertungen Gepostet auf Amazon DaSchoVerifiziert Ein Mantrailing Buch mit Kopf und Herz: Unbedingt lesen! Ein Buch, das richtig Lust aufs Loslegen macht und dabei fachlich vollkommen überzeugt.Astrid Sperlich zeigt darin einen fundierten, bedürfnisorientierten Ansatz für Mantrailing auf. Statt Mensch-Hund-Teams in starre Konzepte oder Schablonen zu pressen, werden der Hund und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt gerückt. Besonders gefallen hat mir, wie deutlich das Buch vermittelt, dass dieser Ansatz dazu führt, dass Hunde aufblühen und mit Freude und Motivation ans Ziel finden - was sonst sollte ein Mantrailing Herz höher schlagen lassen?Gut finde ich, dass das Buch keine Sammlung von Trainingsanleitungen und Übungen beinhaltet. Stattdessen bietet es einen hervorragenden Überblick über die Vielschichtigkeit von Mantrailing und zeigt, worauf man bei der Auswahl einer Mantrailing-Gruppe zum Wohl des Hundes achten sollte. Für erfahrene Teams und TrainerInnen sind die zahlreichen Denkanstöße, um gewohnte Abläufe kritisch zu hinterfragen und den eigenen Blick auf Mantrailing weiterzuentwickeln, ein echter Mehrwert - ich hatte so manchen Aha-Moment :)Der Autorin gelingt es auch vielschichtige Themen klar, anschaulich und gut nachvollziehbar zu erklären. Man merkt auf jeder Seite, wieviel Erfahrung und Fachwissen hinter diesem Buch steckt!Auch die Gestaltung hat mir sehr gut gefallen. Die Fotos und durchdachten Grafiken sind nicht einfach nur schmückendes Beiwerk, sondern ergänzen den Text sinnvoll und veranschaulichen die Inhalte genau dort, wo es hilfreich ist.Für mich ist dieses Buch eine echte Bereicherung für alle, die ihren Hund beim Mantrailing fair und bedürfnisorientiert begleiten möchten. Es vermittelt die Faszination des Mantrailings auf eine ganz besondere Art, hat mich fachlich überzeugt und meinen Blick auf Mantrailing nachhaltig erweitert.Von mir gibt es eine ganz klare Kaufempfehlung!Gepostet auf Amazon One For DogsVerifiziert Ein Buch für den Hund;) Absolute Kaufempfehlung für alle Hundehaltende, die ihrem Hund ein Hobby gönnen möchten, das ihren natürlichen Bedürfnissen möglichst nahe kommt. Sehr guter und strukturierter Aufbau, einfach nachzuvollziehen und mit vielen positiven Anmerkungen zum Team und der Beziehung zwischen Hund und Haltenden. Macht gute Laune!Gepostet auf Amazon KathrinVerifiziert Eine Herzensempfehlung - so lässt sich Mantrailing und Bedürfnisorientiertes Training verbinden Einfach ein tolles Buch!Mantrailing ist seit Jahren in aller Munde, gefühlt jede Hundeschule bietet es an.Doch wenn man sich die Angebote ansieht, merkt man schnell, dass Mantrailing nicht gleich Mantrailing ist.Astrid Sperlich hat hier ein wunderbares Buch geschrieben, das sowohl Anfänger:innen Lust aufs Mantrailing macht als auch wichtige Tipps für Fortgeschrittene und auch Trainer:innen bereithält.Dabei steht immer der bedürfnisorientierte Gedanke im Vordergrund, wie auch der Untertitel verrät: ,,Wohlbefinden als Wegweiser.“Und obwohl der Enrichment-Gedanke auf jeder Seite spürbar ist, hat man nicht das Gefühl, eine ,,minderwertigere“ Variante des Trailens kennenzulernen. Sondern eben eine Art, die manches anders macht, nicht von Leistungsdruck getrieben ist, sondern vom Gedanken, dass sich der Hund wohlfühlt.Von der Ausrüstung, den Geruchsartikel und den Umgang mit diesem über die Vorteile des spurtreuen Suchens bis zum Antrailen und mehr… das Buch gibt einen wirklich sehr schönen Überblick, was Mantrailing bedeutet und welchen Mehrwert es für Mensch und Hund haben kann.Für Trainer:innen gibt es immer wieder extra Tipps, wie sie das Training gestalten können.Ich kann das Buch nur von ganzem Herzen empfehlen! Und wenn man erstmal Feuer für diese Art des Trailens gefangenGepostet auf Amazon Brigi EiblVerifiziert Top!!! Für mich das beste Buch zum Thema Mantrailing! Wo das Wohlbefinden von Mensch und Hund im Vordergrund steht! Wenn beides vorhanden ist folgt Leistung ganz ohne Druck automatisch, was gibt es Schöneres, und es schweißt als Team zusammen.Ganz viel Wissen wunderbar geschrieben!Gepostet auf Amazon Adrian AndersVerifiziert Gutes Mantrailing-Buch mit einigen Kritikpunkten Ein sehr gutes lesenswertes Mantrailing-Buch, mit viel Leidenschaft und Sachverstand geschrieben. Man bekommt als Anfänger*in einen guten Eindruck von der Vielschichtigkeit dieser Arbeit mit dem Hund. Wir machen in unserer Trailgruppe Vieles genauso oder ähnlich wie von Frau Sperlich beschrieben, obwohl wir als Sportgruppe leistungsorientierter arbeiten und dem entsprechend auch einiges ganz anders angehen.Ein bisschen was zu kritisieren gibt’s aber auch:Ich finde es merkwürdig, dass die Autorin den zukünftigen Mantrailer*innen ausführlich erzählt, was genau deren Trainer*innen in den einzelnen Fällen sagen oder tun werden. Das kann Frau Sperlich gar nicht wissen, es sei denn, sie möchte alle Trailanfänger des Landes selbst unterrichten :-)Jeder Trainer hat seine Erfahrungen und Methoden. Es gibt beim Mantrailing verschiedene andere Trainingsansätze, die auch sehr erfolgreich sind. Dementsprechend kann die Lösung eines anderen Trainers völlig anders aussehen aber trotzdem funktionieren. Frau Sperlich erweckt aber den Anschein, dass es nur ihre „richtige“ Sicht- und Herangehensweise gibt: Wenn man es anders macht, „leidet“ der Hund, weil man dann das Wohlbefinden des Hundes nicht genügend berücksichtigt. Und wer möchte schon, dass der eigene Hund beim Mantrailing leidet? Das kann Trailanfänger*innen schon gehörig verwirren und zu unnötigen Konflikten und Vertrauensverlusten zwischen Trainer*innen und Mantrail-Anfänger*innen führen.Außerdem sind Hunde nun mal sehr verschieden. Was für den einen gut bzw. bedürfniserfüllend ist, ist es noch lange nicht für alle anderen. Jedenfalls ist das meine Erfahrung. Man muss da bei jedem einzelnen Hund genau hingucken, wie er das zu Lernende aufnimmt und mit Korrekturen umgehen kann.Auch macht Frau Sperlich die Leser glauben, dass wir Menschen wüssten, was die Hunde auf dem Trail tun. Zwar weist sie am Anfang des entsprechenden Abschnitts darauf hin, dass wir eigentlich nicht viel darüber wissen, aber dennoch kommen die folgenden Erklärungen viel zu bestimmt herüber. Alle Theorie dazu ist aufgrund von einigen Experimenten und Beobachtungen durch Interpretation entstanden. Dass Hunde nur mit den Rafts trailen, ist z.B. sehr unwahrscheinlich. Menschen sondern fortlaufend Tausende Geruchsstoffe ab, die einen bunten Cocktail bilden. Warum sollten die Hunde da ausschließlich auf die Hautteilchen bzw. deren Zersetzungsprodukte zurückgreifen?Auch das „Geruchsband“ ist nur eine Theorie, ebenso wie die sogenannte „Hochwindsuche“. Ich nutze diese Theorien auch bei der Arbeit, aber es ist wichtig zu wissen, dass es nur Theorien bzw. Erklärungsversuche sind, sonst verstellt es einem noch den Blick auf zukünftige Erkenntnisse.Die Fotos und Grafiken des Buches finde ich sehr gut. Da die meisten Bilder vom Mantrailing handeln, haben sie hier definitiv auch einen Zusatznutzen. Allerdings würde ich mir eine bessere Bildbearbeitung wünschen. Viele Bilder sind zu dunkel, jedenfalls in meinem Druckexemplar.Gepostet auf Amazon Evelyn78Verifiziert Herzensempfehlung! Ein wirklich wertvolles Buch!Mantrailing boomt und ist ein gefragtes Angebot in Hundeschulen. Nicht immer werden dabei Bedürfnisse der Hunde berücksichtigt und oftmals ist das Training für Hunde mit speziellen Bedürfnissen nicht geeignet. Genau hier setzt Astrid an und stellt das Wohlbefinden des Hundes ins Zentrum. In ihrem Buch beschreibt Astrid, wie beduerfnisorientiertes Mantrailing gelingt, auf was Hundehalter achten sollten und gibt umfangreiche Tipps für Trainer, wie man das Training entsprechend gestalten kann.Das Buch enthält viele spannende Hintergrundinformationen, wertvolle Erfahrungen aus der Praxis, ist wunderbar unterhaltsam zu lesen und ansprechend gestaltet.Ein Buch, das einfach Lust auf Mantrailing macht - ohne Druck und Leistungsgedanken, sondern mit Fairness und Verständnis.Eine echte Herzensempfehlung!Gepostet auf Amazon SaskiaVerifiziert Bestes Mantrailingbuch mit einer tollen TrainingsphilosophieBestes Mantrailingbuch mit einer tollen Trainingsphilosophie Ich habe der Erscheinung entgegengefiebert und wurde nicht enttäuscht. Wer Mantrailing wirklich vom Hund aus denken will und für wen es wirklich zählt, dass Mantrailing eine Bereicherung für den Hund sein soll, der sollte dieses Buch lesen. Ich liebe den Blick der Autorin auf das Mantrailing. Das Buch ist verständlich geschrieben und wunderschön gestaltet. Prädikat: Unbedingt empfehlenswert!Gepostet auf Amazon Lena-Rebecca MengelVerifiziert Absolute Kaufempfehlung Ich habe mich wahnsinnig auf dieses Buch gefreut und es an 2 Tagen komplett durchgelesen. Vielen Dank an Astrid Sperlich für dieses tolle und informative Buch!!! Ich würde es jederzeit wieder kaufen.Verifiziert von: TrustindexDas verifizierte Trustindex-Abzeichen ist das universelle Symbol des Vertrauens. Nur die besten Unternehmen können das verifizierte Abzeichen erhalten, die eine Bewertungsnote über 4.5 haben, basierend auf Kundenbewertungen der letzten 12 Monate. Mehr erfahren
Hintergrundarbeiten und Persönliches
Wenn sich die Arbeit verändert
Ein immer größer werdender Teil meiner Arbeit findet inzwischen am Computer statt. Viel mehr, als das noch vor ein paar Jahren der Fall war. Diese Arbeit im Homeoffice hat viele Vorteile für mich. Gerade mit einem Seniorhund im Haushalt. Aber viele Stunden Sitzen blieben auch nicht ohne Folgen.
Also war es an der Zeit, meinen Arbeitsplatz so umzugestalten, dass ich zwischendurch im Stehen arbeiten kann. Es gibt tolle Halterungen für Bildschirm und Tastatur. Gekauft, montiert, fertig.
Dachte ich.
Beim Arbeiten im Stehen kam dann der Rattenschwanz … Denn Laminat ist ganz schön hart, wenn man länger darauf steht. Gut, da kann eine ergonomische Stehmatte Abhilfe schaffen.
… aber wenn ich da schon stehe, wäre ein bisschen unterschiedliche sensorische Stimulation doch eigentlich auch ganz nett …
Zack. Sensorikmatten.
… dabei wollte ich doch eigentlich nur mal eben meinen Arbeitsplatz um eine Möglichkeit zum Arbeiten im Stehen erweitern.
Webseite - Technik - Cookie Banner zum zweiten
Im Juli schrieb ich noch über die Umstellung meines Cookie-Plugins:
„Aber ich habs geschafft.“
Tja. Das war vielleicht ein bisschen voreilig. 🙈
Denn das neue Cookie-Banner funktionierte wunderbar. Zu gut, wie sich herausstellte. Denn ich wurde darauf hingewiesen, dass auf meiner Kursplattform plötzlich der Button „Erledigt“ zwar noch „Erledigt“ sagte, eine Lektion dadurch aber nicht mehr als erledigt gewertet wurde. Und damit wurde es unmöglich, sich eine Teilnahmebescheinigung downzuloaden.
Nach einiger Fehlersuche war klar: Das neue Cookie-Banner war die Ursache. Diesmal musste der Support ran und für die Zwischenzeit ein Workaround her. Aber es sah so aus, als hätte ich es nun geschafft und alles ist wieder fein.
Diesmal wirklich?
Nun ja. Bei den Tests im privaten Browserfenster fiel mir auf, dass meine Website an einigen Stellen plötzlich eine Schriftart verwendete, die ich im Leben nicht ausgesucht hätte.
Nächster Rattenschwanz.
Die Ursache war am Ende herrlich banal: Ich hatte meine Schriftart zwar in der Font Library hinterlegt, aber nicht vollständig aktiviert. 🙈🙊🙉 Nach dem Häkchen setzen und es sah wieder aus wie gewünscht.
Und jetzt werde ich ganz sicher nicht mehr so schnell behaupten, dass ich irgendwas technisches „geschafft habe“…
Fortbildungen
An diesen Fortbildungen habe ich im Juli teilgenommen:
- IBH ONLINE: Trainieren „auf Augenhöhe“ : Hunde als gleichwürdige Geschöpfe – mit Andrea Schmidt
- Trainingsspezialist Modul 3
- Bianca Fritz: WortKost & Empathisch Texten
Gedanken im August
In einer Mastermind im August sollten wir uns Gedanken darüber machen, wie es uns gerade geht. Dazu kam irgendwann das bekannte Bild vom Glas auf mit der Frage: Ist Dein Glas halbvoll oder halb leer?
Mir drängte sich ganz spontan ein ganz anderes Bild auf:
Mein Glas ist immer voll. Es ist nur nicht immer gleich groß.
Und je länger ich darauf rumdenke, desto besser gefällt mir dieses Bild. Ich bin immer ganz. Unabhängig davon, wieviel ich leisten kann.
Womit wir wieder beim Motto des Monats wären: „Es kommt drauf an …“
- wie wir den Weg zum Ziel gestalten.
- wie ich Fairness definieren kann, um es in Excel integrieren zu können.
- wie detailliert ich ein System verstehen muss, um sein Ergebnis beurteilen zu können.
- wie gut etwas dokumentiert sein muss, damit ich es auch nach längerer Zeit wieder nachvollziehen kann.
- wie viel es regnet, ob es auf der Hundewiese überhaupt etwas zu mähen gibt.
- wie viele Zeichen ich zur Verfügung habe, um etwas zu erklären.
- welche Perspektive ich einnehme, bevor ich eine vermeintlich einfache Frage beantworte.
- wie groß mein Glas gerade ist.
So unterschiedlich diese Dinge sind, die Antwort bleibt erstaunlich oft dieselbe.
Es kommt drauf an.
Und noch etwas habe ich aus diesem Monat gelernt:
Hüte Dich vor „mal eben“, „nur kurz“ und damit vermeintlich kleinen Fragen, wenn Du keine Zeit für große Kreise hast.
Du & Dein Hund – Findet Euren Weg!
Deine Astrid
Möchtest Du künftig gerne über News informiert werden? Dann trag Dich hier in meinen Newsletter ein: