Im März ist viel sichtbar geworden. Mein Buch, ein Banner weit oben im Wipfel eines Baumes, die ersten zarten Blüten im Sinnesgarten, zu optimierende Strukturen in der sich weiterentwickelnden Membership, zwei Podcastfolgen (ok, in dem Fall hörbar 😉) …
INNsider Mantrailing Training
Lokale Trainingsgruppe
Im lokalen Hundetraining war der März etwas ruhiger. Zwei Wochenendseminare und zwei Wochen, in denen ich krank war, haben das Trailangebot in diesem Monat deutlich reduziert.
Das gehört dazu. Angebote entstehen immer im Zusammenspiel aus Planung und Realität – und manchmal bedeutet das auch, weniger machen zu können, als erhofft.
Mantrailing Seminare
Das erste Seminar des Jahres hat am letzten Märzwochenende stattgefunden.
Am Samstag herrliches Wetter, am Sonntag zumindest besser als angesagt 🌦️ – und vor allem: kein Schnee.
Alle Hunde der aktiven Teilnehmer*innen kannte ich bereits aus vorherigen Seminaren. Dadurch konnten wir direkt in die Arbeit einsteigen und jedem Team Aufgaben stellen, die wirklich zu ihrem aktuellen Stand passen. Von P-Trails über Gegenstände auf dem Trail bis hin zu bewusst kontaminierten Geruchsträgern und ungewöhnlichen Auffindesituationen.
Besonders war dieses Mal auch die Zusammensetzung der Gruppe: Neben fünf Teilnehmer*innen, die bereits mehrfach dabei waren, waren auch vier Teilnehmerinnen ohne eigenen Hund dabei – sogenannte passive Teilnehmerinnen. Dabei waren die vier, alles angehende oder bereits praktizierende Mantrailing Trainerinnen, alles andere als passiv, sondern ziemlich aktiv.
Was sich im ersten Moment ungewohnt anfühlen kann, wurde schnell zu einem Vorteil: Der Fokus lag ganz auf dem Beobachten, Einordnen und Mitdenken. Ohne den eigenen Hund im Blick haben zu müssen, entsteht Freiraum und Zeit zum Mitlaufen, Beobachten, Lernen und Fragen.
Und noch etwas war neu:
Zum ersten Mal war mein Buch mit dabei. Druckfrisch – genau an diesem Wochenende erschienen.
Ein Moment, der für mich mehr war als „nur dabei“.
Es ist schon spannend, das erste Mal das eigene Buch auszuhändigen und die Blicke zu sehen, wenn Menschen darin blättern – und vor allem, welches Vorschussvertrauen sie dem Buch geben.
Am Ende bleibt für mich das, was ein Seminar ausmacht: Wenn die Teilnehmer*innen das Wochenende so verlassen, wie sie es sich zu Beginn erhofft haben – oder sogar noch ein Stück weiter.
Train the Trainer
Podcast und Blog:
Das passende Mantrailing Angebot finden – Orientierung für alle, deren Ziel Wohlbefinden und Präzision ist
Mantrailing boomt. Und gleichzeitig wird es immer wichtiger, genauer hinzuschauen.
Denn nicht jedes Angebot passt – weder zu Dir noch zu Deinem Hund. 🐾
Es beginnt damit, dass Du Dir sehr klar darüber bist, welches Ziel Du mit Mantrailing erreichen möchtest.
Genau hier setze ich in diesem Artikel an:
Ich beleuchte, worauf es ankommt, wenn Präzision und Wohlbefinden Hand in Hand gehen.
Es geht über den Trail hinaus: um Organisation, Atmosphäre und den Umgang mit Fehlern.
Denn Training beginnt lange vor dem Ansetzen am Geruchsartikel –
und endet nicht beim Finden der Zielperson.
✨ In diesem Artikel erfährst Du:
- Wie Du ein Training von Anfang bis Ende betrachten kannst
- Warum Fachkompetenz eine zentrale Rolle spielt
- Wie Du bewusste Entscheidungen für Dein Training triffst
Woran Du erkennen kannst, ob ein Training wirklich zu Dir und Deinem Hund passt.
Podcast und Blog:
Zu Gast im Podcast „Mind the Dog“ – im Gespräch mit Anja Petrick
Im März war ich bei Anja Petrick im Podcast zu Gast. Im Gespräch ging es um Mantrailing als Enrichment – und damit um einen Blick auf Mantrailing, der über die reine Suche hinausgeht.
Ein Schwerpunkt lag auf der Frage, wie Training aufgebaut sein muss, damit es für den jeweiligen Hund wirklich passt. Verhalten auf dem Trail ist dabei immer Information und kein Problem, das „gelöst“ werden muss. Dabei sind wir auch chronologisch einige No-Gos im Mantrailing durchgegangen.
Besonders wichtig ist mir in diesem Zusammenhang die Frage, für wen Mantrailing geeignet ist – und für wen nicht. Viele Hunde profitieren sehr davon, vor allem wenn sie im Alltag besondere Herausforderungen mitbringen. Gleichzeitig braucht es immer den Blick auf den einzelnen Hund.
Das funktioniert nicht einfach, weil es Mantrailing ist. Es funktioniert, wenn das Training wirklich auf diesen Hund zugeschnitten ist – wenn die Umgebung stimmt und geschaut wird, was dieser Hund heute, hier und jetzt braucht.
Zum Abschluss haben wir darüber gesprochen, woran gutes Mantrailing-Training erkennbar ist. Ein zentrales Kriterium ist für mich, dass Trainingsentscheidungen nachvollziehbar sind und sich am Hund orientieren – nicht an einem festen Schema.
Ein Blick auf Mantrailing, der über die Suche hinausgeht.
INNsider Membership 🧚♀️
Die Membership wächst 🪴 – und dadurch werden auch Dinge sichtbar, die im Alltag leicht übersehen werden.
In der zweiten Mastermind ist mir ein blinder Fleck aufgefallen. Für die bestehenden Mitglieder war die Aufteilung zwischen Communi und Kursplattform klar, weil sie den Prozess von Anfang an miterlebt haben. Für neue Mitglieder gilt das so nicht mehr.
Auslöser war eine ganz konkrete Situation: Ein neues Mitglied hat länger nach dem Zoom-Link für die Mastermind suchen müssen. Das geht gar nicht – ein klarer Hinweis für mich, dass die Struktur an dieser Stelle noch nicht klar genug war.
Ich habe daraufhin den Onboarding-Prozess überarbeitet. Mir ist wichtig, dass neue Mitglieder sich schnell orientieren können und wissen, wo sie was finden.
Onboarding ist für mich kein formaler Schritt, sondern ein wichtiger Teil der Begleitung. Es schafft Sicherheit und erleichtert das Ankommen. Und es verhindert genau das, was im Alltag unnötig Energie kostet: suchen zu müssen, statt einfach teilnehmen zu können.
Eben mehr als „nur“ Mantrailing…
IBH Weiterbildung aktueller Durchgang
Anfang März fand das letzte Präsenzseminar dieses Durchgangs in Mühldorf statt. Im Mittelpunkt stand die Lehrprobe. Unsere Kolleg*innen coachen dabei zwei Teams, die sie jeweils erst zehn Minuten vorher kennenlernen. Diese Situation ist bewusst so gewählt, weil sie sichtbar macht, wie sicher die Umsetzung auch ohne Vorbereitung gelingt und wie gut mit ungeplanten Herausforderungen umgegangen werden kann. Im Trainingsalltag läuft nicht alles nach Plan, und genau in diesen Momenten zeigt sich, wie tragfähig Wissen und Struktur wirklich sind.
Alle Teams haben an diesem Wochenende die Zulassung zur Abschlussprüfung erreicht. Wir gratulieren von Herzen! Ich danke meinen Mantrailing-Teams, die sich für die Lehrprobe zur Verfügung gestellt haben. Danke für Euer Vertrauen!
Wenn nun alle Unterlagen vollständig eingereicht sind und das Praxisziel erreicht ist, geht es im August für die Kolleg*innen in die Online-Prüfung.
PS: Für Bettina und mich bedeutete die Lehrprobe Tetris-Fähigkeiten in der Vorbereitung und einiges an Konzentration und Ausdauer im Begleiten der 14 Trails.
IBH Weiterbildung Planung nächster Durchgang
Für den nächsten Durchgang der Weiterbildung steht die Planung inzwischen sehr konkret. Die Termine für die Onlineveranstaltungen sowie für die Präsenzwochenenden im Raum Schwerte und hier in Mühldorf beziehungsweise Landshut sind festgelegt. Das schafft frühzeitig Klarheit und eine verlässliche Grundlage für alle, die ihre Weiterbildung gut in ihren Alltag integrieren möchten – sowohl Teilnehmer*innen als auch Dozentinnen.
Neu ist in diesem Durchgang die Möglichkeit, den Standort der Praxisteile zu wählen: NRW oder Bayern. Damit bieten wir bewusst auch einen zentraler gelegenen Standort an.
Die Onlinebegleitung bleibt gemeinsam, während die Praxistermine bewusst asynchron geplant werden. So entsteht mehr Flexibilität, wenn einmal etwas dazwischenkommt, und gleichzeitig bleibt die Struktur des gesamten Durchgangs stabil.
Auch die Verteilung der Inhalte über die zwölf Monate hinweg haben wir überarbeitet. Grundlage dafür sind die Erfahrungen aus den bisherigen Durchgängen. So haben wir einzelne Inhalte nach vorne verlegt und andere vom Selbstlernen wieder zurück in die Online-Live-Termine geholt.
Sobald die neuen Termine auf der IBH-Seite online sind, erfahrt Ihr es von mir.
✨ Mantrailing als Enrichment ✨
dog-ibox - Mantrailing als Enrichment
Am 20. Mai bin ich mit einem Onlinekurs bei Dog-IBox vertreten. Thema ist mein Herzensthema „Mantrailing als Enrichment“ – also die Frage, wie Mantrailing bedürfnisorientiert umgesetzt werden kann, ohne den Fokus auf Funktion und Leistung zu legen.
Das Skript steht bereits, aktuell arbeite ich an der Umsetzung in die Präsentation.
Ich beleuchte zunächst, welche besonderen Herausforderungen und Chancen Mantrailing-Training mit sich bringt. Entsprechend knifflig ist der Trainingsaufbau, wenn Enrichment das Ziel ist. Dazu gehört ein klarer, zielführender Trainingsansatz ebenso wie ein unterstützendes Setting und eine durchdachte Organisation. Und wie Ihr hier alle wisst, bin ich ein Verfechter der Suche auf dem Geruchsband (spurtreue Suche). In diesem Webinar werde ich diese Wahl ausführlich begründen.
Im weiteren Verlauf geht es um die konkrete Umsetzung im Training: vom Ablauf eines Trailtages über die Vermittlung der Aufgabe an Mensch und Hund bis hin zur Rolle des Geruchsartikels, der Gestaltung des Trails und der Anleitung der trailenden Teams.
Ich freue mich über die Möglichkeit, bei Dog-IBox Mantrailing durch die Enrichmentbrille vorzustellen und zu erklären, warum sich der Aufwand für eine saubere Umsetzung so sehr lohnt.
Du kannst gar nicht genug über Mantrailing als Enrichment hören?
Gerne auch als Empfehlung zum Weiterleiten.
Gruppenangebote auf Communi
Über Communi habe ich im März zwei begleitende Gruppen zum Buch aufgebaut und sehr klar konstruiert. Für beide Gruppen habe ich Kategorien, Inhalte, Leistungen und auch die bewussten Grenzen definiert – also festgelegt, was dort Platz hat und was nicht. So entstehen Räume, die Orientierung geben und deren Rahmen ich auch bei wachsender Gruppengröße bewusst und verlässlich halten kann.
Die erste Gruppe richtet sich an ✨ Hundemenschen: ein ruhiger Anschluss an das Buch für Einordnung, Verständnisfragen und Austausch – ohne individuelle Trainingsberatung oder Fallanalysen. Grundlage ist das Lesen des Buches. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Die zweite Gruppe ist für 🪄 Trainer*innen und Leitungen von Gruppen gedacht, die fachlich tiefer einsteigen möchten. Auch hier setze ich die Inhalte des Buches als Grundlage voraus. Hier arbeite ich mit strukturierter Einordnung, Reflexion und moderierten Fragestellungen – ebenfalls klar abgegrenzt von individueller Begleitung. Die Teilnahme ist kostenpflichtig.
Zugang kostenfrei
🪄 Fachgruppe für Trainer*innen und Gruppenleitungen
🛒 Zugang über Copecart
Die INNsider Hundewiese im März
Ein Banner im Baum...
Eine starke Windböe hat eines der Banner vom Zaun gelöst und durch die Luft gewirbelt. Am Ende ist es in einem Baum hängen geblieben. Puh… immerhin verläuft direkt daneben die A94. Gar nicht auszudenken, was hätte passieren können.
Die lieben Nachbarn von ENACO haben das Banner für mich aus dem Baum befreit. Danke für die schnelle Hilfe!
Unterschätzt – und neu entschieden
Der Sinnesgarten geht in seine zweite Saison. Nach dem Winter wird sich jetzt zeigen, was sich durchsetzt: die gesetzten Stauden oder der „Urbewuchs“. Die ersten zarten Blüten sind schon da. Der Huflattich war der erste.
Wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich den Arbeitsaufwand zur Erhaltung bei der Anlage des Sinnesgartens unterschätzt.
Ich habe mich deshalb entschieden, die Pflege in professionelle Hände zu geben. Künftig wird sich ein Gärtner um das Beet kümmern. Die Anforderungen dort sind andere als bei der Rasenpflege – die übernehme ich weiterhin selbst.
Mir ist wichtig, bewusst zu entscheiden, was ich selbst mache und was ich abgebe. So kann sich der Sinnesgarten entwickeln – nicht dem Zufall überlassen, sondern begleitet und gepflegt, damit er langfristig bleiben kann, wozu er geschaffen wurde.
Mein Buchprojekt 🧭
Am 20. März haben die ersten Menschen mein Buch in den Händen gehalten.
Ich noch nicht.
Das war ein besonderer Moment – zu wissen, dass es schon unterwegs ist, gelesen wird und seinen eigenen Weg geht. Und gleichzeitig war da auch Aufregung. Was sagen die Menschen dazu? Wie kommt es an?
Am 23. März habe ich es dann auch bekommen. Zum ersten Mal in den Händen. Ein Moment, den ich so schnell nicht vergesse.
Seitdem begleitet mich genau diese Mischung: Freude, Stolz – und Neugier auf das, was dieses Buch bei den Menschen auslöst.
Sobald die große Bestellung eingetroffen ist, mache ich mich an den Versand an all die Menschen, die an diesem Buch mitgewirkt haben. Als Dankeschön.
Und inzwischen gibt es auch die ersten Rückmeldungen.
In der SitzPlatzFuss Ausgabe 63 hat Nicole Röder mein Buch vorgestellt. Ich freue mich sehr, dass ich die Vorstellung hier teilen darf:
Dass die erste öffentliche Rezension mein Buch als „absolute Herzensempfehlung“ bezeichnet, freut mich sehr.
Ich spüre neben der Freude auch Erleichterung – weil mit dem Sichtbarwerden auch eine gewisse Unsicherheit mitschwingt.
Hintergrundarbeiten und Persönliches
Früher wäre ich über meine Grenzen gegangen
Der März war auch hinter den Kulissen stark vom Buch geprägt.
Zu sehen, wie sehr sich der Cadmos Verlag für dieses Buch einsetzt, berührt mich. Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich – und ich nehme das sehr bewusst wahr.
Und gleichzeitig hat mir der März noch einmal sehr klar gezeigt, wie wichtig es ist, auf mich selbst zu achten.
Ich war zehn Tage nicht fit. Das hat dazu geführt, dass ich Training absagen musste. Früher hätte ich auch im angeschlagenen Zustand „geliefert“. Heute ist das etwas anders. Ich schätze mich glücklich, dass meine Kund*innen mir von Herzen gute Besserung wünschen – und kein Ton des Klagens über die Absagen kommt.
Fortbildungen
An diese Fortbildungen habe ich im März teilgenommen:
- IBH Online Neurodidaktik und Lernpsychologie für das Lernen mit Menschen und deren Hunden – mit Dirk Emmrich
- Dr. Ute Blaschke-Berthold: Lernen mit Junghunden – 2 Tages Online Seminar (Aufzeichnung)
- Iris Aicher (ehemals Schöberl): Onlinekurs Narben auf der Seele
- Bianca Fritz: WortKost
Gedanken im März
Im März ist vieles greifbar geworden.
An erster Stelle natürlich das Buch. Denn jetzt ist es kein „Projekt“ mehr. Es ist ein echtes Buch. Es ist draußen, wird gelesen, weitergegeben und darüber gesprochen. Das fühlt sich besonders an – und bringt gleichzeitig eine neue Qualität mit sich. Erste Rückmeldungen kommen von außen, und neben der Freude ist da auch unterschwellig Erleichterung.
Ich habe erfahren, wo Strukturen noch nicht ganz tragen, und sie angepasst. In der Membership genauso wie ganz praktisch auf der Hundewiese. Auch für mich selbst bin ich aktiv geworden – oder besser gesagt: nicht aktiv geworden. Krank ist krank. Früher hätte ich weitergemacht, auch wenn es eigentlich nicht mehr gepasst hat. Dieses Mal habe ich länger pausiert.
Den Abschluss bildet das erste Seminarwochenende mit so großartigen Teams und auch passiven Teilnehmerinnen. So kann es gerne weitergehen.
Du & Dein Hund – Findet Euren Weg!
Deine Astrid
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